Familienwochenende Tag 2 - Besichtigung von Konstanz
Nachdem wir mit der Fähre in Konstanz angekommen waren fuhren wir erst einmal in Richtung Stadtmitte bzw. Hauptbahnhof um uns dort einen Parkplatz zu suchen. War das Auto dann endlich verstaut konnte unsere Tour durch Konstanz beginnen. Da die Autofähre jedoch nicht wie die anderen Schiffe am eigentlichen Personen- und Yachthafen anlegt gingen wir zuerst dort hin. Zahlreiche Segelbote und Motorbote schmückten den Uferbereich und kleine Kaffees und Biergärten luden zum Verweilen ein.
Dies ließen auch wir uns nicht entgehen und kehrten in einem ein. Wirklich ruhig war es dort nicht aber dennoch sehr interessant. Eine Mischung aus Touristen und Einheimischen die am Hafen umher wuselten, lebhaftes Treiben auf den einzelnen Segelbooten und hin und wieder eine Schiff der Weißen Flotte das laut hupend in den Hafen ein- oder ausfuhr. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch lustig zugleich waren die Personen die in Bademändeln und Handtüchern quer über den Platz gingen um beim Hafenmeister in den Duschräumen zu verschwinden.
Nach der kurzen und erholsamen Pause schlenderten wir etwas über das Hafenareal, sahen den kommenden und gehenden Schiffen zu und gingen dann in Richtung Innenstadt. Durch eine kleine Unterführung kamen wir direkt am Marktplatz an an dem reges Leben herrschte. Kleine Läden, Restaurants und Shops reiten sich aneinander und inmitten fand sich ein altes Kino wieder. Am Ende der Platzes befindet sich der Kaiserbrunnen und das Rosgartenmuseum, aber ehrlich gesagt, Museen sind nicht wirklich etwas für uns. Unsere Tour führte einfach weiter durch Konstanz und dessen teils sehr kleinen und engen Gassen in denen sich fast an jeder Ecke mehrere Restaurants befinden.
Die eigentliche Fußgängerzone mit den großen Warenhäusern und kleinen Boutiquen erreichten wir eigentlich nur durch Zufall waren aber dennoch erstaunt dass diese "Einkaufsmeile" viel mehr Charme versprühte als die meisten in anderen Städten. Konstanz selber ist eigentlich gänzlich anders und eher auf Kultur und auch Historie bedacht, so zumindest unser Eindruck. Letztendlich führte unser Weg weiter durch Konstanz, in zahlreiche nette Kaffees und wieder zurück an den Hafen.
Da die Schweiz mit Kreuzlingen auch nicht weit weg war wagten wir auch noch diesen kleinen Abstecher blieben aber immer in der Nähe der Grenze. Am späten Nachmittag besuchten wir noch das Sea Life direkt am Hafen kurz vor der Grenze und waren auch dort von den riesigen Becken und vor allem den lebhaften Rochen beeindruckt. Im oberen Stock befand sich zudem noch eine Sonderausstellung über Wale. Nach einem kurzen Besuch der dortigen Terrasse ging es wieder Heim nach Salem.
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