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Familienwochenende Tag 2 - ein Besuch der Affen

Nachdem wird am ersten Tag am Bodensee schon in Überlingen waren und dabei natürlich auf dem Weg dort hin auch am Affenberg Salem vorbei kamen führen wir nun wider dort hin. Als Großstädter kennt man ja eigentlich nur Tiere aus dem Zoo, vorbei auch ein solcher bei meinen Eltern nicht vorhanden ist. Da kam der Affenberg bei Salem genau richtig, denn Affen so hautnah hatte von uns noch keiner erlebt.

Dort angekommen ging das wilde Prozedere erst einmal richtig los. Können die beißen? Sind die gefährlich? Uns solche Fragen kamen als erstes. Nachdem das dann aber geklärt war kauften wir uns mehrere Tüten von dem Popkorn und gingen in den Park. Gespannt lurten wird in alle Richtungen in den Wald um gleich einen Affen zu sehen und hatten dabei den ersten doch glatt nicht bemerkt.

Still und regungslos saß er direkt am Eingang auf einem Pfahl. Näherte man sich ihm streckte er uns seine Hand entgegen und nahm etwas von dem Popkorn an. Eigentlich hätten wird dort schon bleiben können, doch der Weg ging weiter und wir wussten ja nicht was noch so alles kommt. So saßen dann immer wieder welche am Wegrand, teilweise ganz unbeeindruckt und wollten einfach nur in Ruhe gelassen werden. Andere folgten uns und rückten nicht von der Pelle bis andere Besucher kamen und ihnen was zu Essen gaben.

Nach einer Zeit gelangten wir in die Mitte der Anlage mit kleinen Tischen aus alten Bäumen und machten dort eine kurze Pause. Was wir in dem Moment jedoch nicht wussten - Es ist Fütterungszeit! Den Weg entlang kam langsam ein Auto, von dessen Ladefläche Mitarbeitet stetig Obst und Gemüse in den Wald warfen. An der Sitzgruppe angekommen machten auch diese einen Stopp und schaufelten sprichwörtlich das Futter in den Wald. Es herrschte Totenstille.

Selbst als die Pfleger wieder weg waren rührte sich nichts. Der Wald war wie ausgestorben. Doch das war anscheinend nur die Ruhe vor dem Sturm, denn auf einmal stürmten von allen Richtungen vom Boden und den Bäumen die Affen herbei um sich die Futterstücke zu schnappen. Es war ja genug da, also könnte man meinen jeder wird was finden und es geht friedlich zu, aber weit gefehlt. Das war ein reiner Kampf. Kaum hatte einer was in der Hand ließ der andere wenn er es gesehen hatte sein eigenes Fallen und wollte das von dem anderen Affen haben. Das ging dann mehrere Minuten so weiter bis die Affen dann wieder im Wald und auf den Bäumen verschwanden.

So gingen dann auch wir weiter und betrachteten die anderen Affen die wieder auf der Wegbegrenzung saßen. Da wir nicht wussten wie lange der Weg noch ist hatten wir natürlich auch noch Popkorn mit dabei, doch da erblickten wir auch auch das Ende des Affenparks. Aber schlau sind die braunen Tierchen ja schon. Genau am Ausgang, also am Wegende, saß ein älterer Affe und bekam den ganzen Rest des Popkorn. Ich denke der hat genau das vor, denn vielen Besucher wird es genauso ergehen wie uns und haben am Ende noch Popkorn übrig. So ging unser Ausflug an den Affenberg vorbei aber der Tag ging noch weiter und wir fuhren am frühen Nachmittag nach Konstanz.